Betreuungsrecht

"Betreuungsrecht ist was für Kinder und Alte!"

Dies wäre zwar schön, ist aber leider falsch. Denn es berücksichtigt nicht, dass wir aufgrund vieler Situationen in unserem Leben plötzlich oder auch allmählich nicht mehr in der Lage sein können, für uns Entscheidungen zu treffen.

Ein Unfall, eine schlimme Krankheit oder einfach das zunehmende Alter macht es unmöglich, unseren Willen in klarer Weise zu dokumentieren.
• Wer bestimmt dann die Art unserer Krankenbehandlung?
• Wer wählt dann das Krankenhaus aus?
• Wer kümmert sich dann um unsere finanziellen Angelegenheiten, sorgt also dafür, dass Rechnungen bezahlt werden, laufende Verpflichtungen erfüllt werden?
• Wenn wir selbständig tätig sind, wer kümmert sich dann um den Betrieb, zieht Außenstände ein, und sorgt für Umsatz?
• Wenn wir Vermögen haben, wer kümmert sich dann um die Verwaltung, sorgt dafür, dass es mehr wird und nicht weniger?

Die Beantwortung dieser Fragen hängt noch von Ihnen ab. Denn Sie haben es in der Hand rechtzeitig eine Person Ihres Vertrauens oder mehrere für den Fall der Fälle mit Ihrer Betreuung zu beauftragen oder eine sogenannte Vorsorgevollmacht zu erteilen für den Fall, dass Sie zu einer Regelung Ihrer Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht imstande sind.

Tun Sie dies nicht, müssen Sie damit rechnen, dass die Banken Verfügungen Ihrer nächsten Angehörigen, selbst Ihres Ehepartners nicht akzeptieren, Ihre Rechte nicht gewahrt werden
Schuldner und Konkurrenten Ihre hilflose Situation ausnutzen, Sie möglicherweise eine Ihnen völlig fremde Person als Betreuer durch das Gericht zugewiesen bekommen, durch eine gerichtlich angeordnete Betreuung Ihr tatsächlicher Wille keine Beachtung mehr findet.

Deshalb können wir Ihnen nur empfehlen, rechtzeitig durch eine privatrechtliche Regelung Vorsorge zu treffen.

Wir beantworten Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Gestaltung von

• Vorsorgevollmachten
• Patientenverfügungen
• Betreuungsverfügungen

und allen damit im Zusammenhang stehenden Schritten.

Ihr Ansprechpartner:
Peter John, Rechtsanwalt & Fachanwalt für Arbeitsrecht